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https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/fluechtlingshelfer-werden-laut-demonstration-am-marienplatz-8207098.html

 

Einladung zur 1. Vollversammlung der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe

am 23.4.2017 von 15 – 18 Uhr auf dem Marienplatz München

Deutschland im Frühjahr 2017: Hunderttausende ehrenamtlicher Helferin-nen und Helfer sind Tag für Tag mit viel Energie und Herzblut dabei, Men-schen, die aus größter Not zu uns flüchten, das Ankommen zu ermöglichen.

Zugleich gibt es eine zunehmend feindselige Stimmung gegenüber Geflüchteten. Sogenannte „besorgte Bürger“ versuchen, die öffentliche Meinung zu bestimmen. Sie sind diejenigen, auf die immer mehr Politiker zugehen – aus Angst vor einem „Denkzettel“ bei den Bundestagswahlen im Herbst.

Aber halt! Es wählen auch noch andere! Nämlich all die, die sich für und mit Geflüchteten engagieren. Die sich damit als Stützen einer offenen Gesellschaft erweisen. Die sich für Meinungs- und Religionsfreiheit, für die Einhaltung von Menschenrechten, für soziale Gerechtigkeit, für das Recht auf Bildung und Arbeit und für kulturelle Vielfalt einsetzen.

Das sind WIR!

WIR leisten unsere freiwillige Arbeit meistens still und leise. Wir ermöglichen gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe und setzen uns dabei für eine solidarische und weltoffene Gesellschaft ein. Aber die Rahmenbedingungen dafür haben sich verändert. Immer mehr behördliche Willkür ver- und behindert unsere Arbeit. Statt uns zu unterstützen wird unter den Geflüchteten, aber auch in Teilen der Bevölkerung ein Klima der Angst erzeugt. Arbeitsverbote und Sammelabschiebungen machen vieles von dem zunichte, was von Ehrenamtlichen und Geflüchteten bereits geleistet wurde und noch geleistet werden könnte.

Die Bilder vom Münchner Hauptbahnhof gingen 2015 um die Welt und kreierten den Begriff der Willkommenskultur. Wir lassen nicht zu, dass daraus eine Abschiebekultur wird. Wir sind nicht länger still und leise. Wir zeigen, dass wir viele sind und erheben unsere Stimme!

Aufstand der Leisen

Wir richten uns mit unserer Vollversammlung an alle Ehrenamtlichen und an all diejenigen, die sich engagieren wollen. Mit Euch werden wir über unsere Erfolge reden, aber auch über unsere Probleme. In Diskussionsrunden werden wir Demokratie vorleben und damit demokratische Strukturen stützen und stärken. Wir werden gemeinsam Forderungen an die Politik ausarbeiten. Wir werden Kraft sammeln und weitere Aktionen vorbereiten. Wir werden dabei nicht zulassen, dass das Leid von Geflüchteten, dass ihre Schicksale politisch missbraucht werden. Wir rufen zudem alle Politiker*innen dazu auf, unserer Vollversammlung beizuwohnen: Hören Sie zu und beteiligen Sie sich an unseren Gesprächen! Denn auch WIR werden im Herbst wählen!

Wir sind viele! Wir erheben unsere Stimme! Wir helfen weiter – im Namen der Menschlichkeit!

AK Asyl Gröbenzell, Aktionsgruppe-Asyl Landkreis Erding, Arbeitskreis Asyl Dachau, Asylhelferkreis Aschheim, Asylhelferkreis Eichenau, Asylhelferkreis Puchheim, Asylhelferkreis Türkenfeld, Asylhelferkreis Wolfratshausen, Asylkreis Grafrath, Ein Teller Heimat - Begegnen und Kochen im Westend, Flüchtlingshilfe Dorfen, Flüchtlingshilfe Erding e.v., Helferbund Asyl e.V. Buchloe, Helferkreis Asyl Hebertshausen, Helferkreis Asylsuchende Ismaning, Helferkreis Asyl Obergünzburg, Helferkreis Asyl Petershausen, Helferkreis Asyl Unterhaching, Helferkreis Buch am Buchrain, Helferkreis Eching, Helferkreis Egenburg, Helferkreis Eggstätt, Helferkreis Grünwald, Helferkreis Haimhausen, Helferkreis Hans-Thonauer-Straße, HelferInnenkreis Himmelfahrtskirche, Helferkreis Holzkirchen, Helferkreis Jetzendorf, Helferkreis Messestadt, Helferkreis Otterfing, Helferkreis Penzing, Helferkreis Röhrmoos/LK. Dachau, Helferkreis Tubeufstrasse, Helferkreis Türkenfeld, Helferkreis Untergiesing, Helferkreis Vierkirchen, Helferkreis Vilgertshofen, Kreis Migration Bad Aibling e.V., Miteinander in Hadern e.V., Ökumenischer Unterstützerkreis Tutzing, PA/SPIELkultur e.V., Schlau-Schule München, Unterstützerkreis Penzberg-Asyl, www.asylhelfer.bayern

Unterstützt von: Bellevue di Monaco, FöBE – Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, Münchner Flüchtlingsrat, Münchner Freiwillige - Wir helfen e.V., Mut zu Mut – Kampagne für Demokratie und Solidarität e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Oberbayern, Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V.

V.i.S.d.P Thomas Lechner, c/o Münchner Freiwillige – Wir Helfen e.V., Tumblingerstr.50, 80335 München

 

Venedig am canale grandeDie erste selbstorganisierte Reise der heimaten-Jugend in das Ausland - es ging nach Venedig, um dort Flüchtlingsprojekte zu besuchen und sich auszutauschen. Jetzt ist die Fotodokumentation fertig gestellt.  

In welcher Situation sind Geflüchtete in Italien? Seit vielen Jahren sind viele Geflüchtete nach Italien gekommen. Die EU hat Italien alleine gelassen. Italien hat um Hilfe gebeten - auch für die Rettung der Bootsflüchtlinge und um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Viele Geflüchtete kämpfen um das Überleben und möchten auch gerne ein sicheres Leben haben. Die heimaten-Jugend hat viel Neues gelernt.

Der Dank für die finanzielle Unterstützung und für tatkräftigen Rat gehen an:

- Bezirksjugendring Oberbayern

- Kreisjugendring München Stadt

- Netzwerk MORGEN - Programm samo.fa

und an den Bayerischen Jugendring/Internationale Jugendarbeit für die Vermittlung von guten Kontakten

 

Geschafft - die heimaten-Jugend hat für 2017 ein umfangreiches Programm.

Bei der Klausur wurde diskutiert, eingebracht, verworfen, verändert, umgeschmissen, überlegt, erneuert ... und am Ende waren alle zufrieden. Über die Verteilung der Aufgaben, über die tolle Zusammenarbeit, über all die schönen Ideen.

Es werden wieder Angebote für Mädchen und junge Frauen organisiert. Es wird Seminare für neue Mitglieder geben. Wir werden in der Vollmar-Akademie in Kochel ein Seminar mit neuen Themen gestalten. In München sind wir beim Jungen Bündnis für Geflüchtete dabei: unsere Themen sind Bildung, Zugänge zu Ausbildung und Arbeit und Wohnen und natürlich wieder ein gemeinsames Fest zum feiern und lachen. Auch wollen wir eine Initiative gegen Abschiebungen starten. Unsere Stimmen sollen immer lauter werden. Und vieles andere. Herzlich willkommen bei uns!

 

Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte 2016

Menschenrechte und Abschiebungen - zwischen Macht und Ohnmacht

Die Veranstaltung im DGB-Haus war gut besucht. Viele ehrenamtlich Tätige aus der Flüchtlingsarbeit, aus verschiedenen Sozialdiensten und Vereinen, die Geflüchtete unterstützen kamen zur Veranstaltung, um sich zu informieren und Rat zu holen. Es wurde deutlich: das Klima in Bayern, Deutschland und der EU wird rauer und härter. Nicht nur die Grenzen werden mit immer mehr Militär und höheren Zäunen geschützt, sondern auch immer größer wird der Druck, die Menschen zurückzuschieben. Passend dazu die Nachricht, dass McKinsey von der Bundesregierung beauftragt wurde und einen knallharten Forderungskatalog erstellt halt - sehr gut bezahlt mit 1,8 Mio Euro. Zum Beispiel mit dem Rat, dass Geduldete noch weniger Geld bekommen sollen. 135 Euro im Monat ist in ihren Augen zuviel. Vermutlich ist  allein der Stundensatz bei McKinsey wesentlich höher - nach Spiegel online können 678 Beratertage für die 1,8 Mio. Euro in Rechnung gestellt werden. Bei einem 8-Stunden-Tag wären das dann 343 Euro pro Stunde.

Einführende Referate von Monika Steinhauser (Münchner Flüchtlingsrat) und Dieter Müller JS (Jesuiten-Flüchtlingsdienst) gaben zu Beginn einen Überblick zur aktuellen Situation zum Thema Abschiebung.
Anschließend wurden in 2 Workshops die rechtlichen Aspekte wie auch die psychologischen Fragen und Probleme bei Abschiebung bzw. Abschiebungsandrohung sowohl für betroffene Geflüchtete wie auch für Helferinnen und Helfer bearbeitet. Dafür haben wir Juliane Scheer, Rechtsanwältin, und Anni Kammerländer (ehemals bei Refugio) als Referentinnen gewonnen.
Moderation: Marianne Seiler
 

Wow! Das war ganz klasse selbst organisiert. Yasin und Mojtaba haben ein Seminar für junge Leute mit Fluchtgeschichte organisiert. Sie wissen, welche Informationen nötig sind, um sich gut zurechtzufinden und einen erfolgreichen Weg einzuschlagen.

Anna und Ruzbeh antworteten auf alle Fragen. Mojtaba berichtete von seinem eigenen Weg zu einer erfolgreichen Ausbildung.

 

 
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