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Venedig am canale grandeDie erste selbstorganisierte Reise der heimaten-Jugend in das Ausland - es ging nach Venedig, um dort Flüchtlingsprojekte zu besuchen und sich auszutauschen. Jetzt ist die Fotodokumentation fertig gestellt.  

In welcher Situation sind Geflüchtete in Italien? Seit vielen Jahren sind viele Geflüchtete nach Italien gekommen. Die EU hat Italien alleine gelassen. Italien hat um Hilfe gebeten - auch für die Rettung der Bootsflüchtlinge und um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Viele Geflüchtete kämpfen um das Überleben und möchten auch gerne ein sicheres Leben haben. Die heimaten-Jugend hat viel Neues gelernt.

Der Dank für die finanzielle Unterstützung und für tatkräftigen Rat gehen an:

- Bezirksjugendring Oberbayern

- Kreisjugendring München Stadt

- Netzwerk MORGEN - Programm samo.fa

und an den Bayerischen Jugendring/Internationale Jugendarbeit für die Vermittlung von guten Kontakten

 

Geschafft - die heimaten-Jugend hat für 2017 ein umfangreiches Programm.

Bei der Klausur wurde diskutiert, eingebracht, verworfen, verändert, umgeschmissen, überlegt, erneuert ... und am Ende waren alle zufrieden. Über die Verteilung der Aufgaben, über die tolle Zusammenarbeit, über all die schönen Ideen.

Es werden wieder Angebote für Mädchen und junge Frauen organisiert. Es wird Seminare für neue Mitglieder geben. Wir werden in der Vollmar-Akademie in Kochel ein Seminar mit neuen Themen gestalten. In München sind wir beim Jungen Bündnis für Geflüchtete dabei: unsere Themen sind Bildung, Zugänge zu Ausbildung und Arbeit und Wohnen und natürlich wieder ein gemeinsames Fest zum feiern und lachen. Auch wollen wir eine Initiative gegen Abschiebungen starten. Unsere Stimmen sollen immer lauter werden. Und vieles andere. Herzlich willkommen bei uns!

 

Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte 2016

Menschenrechte und Abschiebungen - zwischen Macht und Ohnmacht

Die Veranstaltung im DGB-Haus war gut besucht. Viele ehrenamtlich Tätige aus der Flüchtlingsarbeit, aus verschiedenen Sozialdiensten und Vereinen, die Geflüchtete unterstützen kamen zur Veranstaltung, um sich zu informieren und Rat zu holen. Es wurde deutlich: das Klima in Bayern, Deutschland und der EU wird rauer und härter. Nicht nur die Grenzen werden mit immer mehr Militär und höheren Zäunen geschützt, sondern auch immer größer wird der Druck, die Menschen zurückzuschieben. Passend dazu die Nachricht, dass McKinsey von der Bundesregierung beauftragt wurde und einen knallharten Forderungskatalog erstellt halt - sehr gut bezahlt mit 1,8 Mio Euro. Zum Beispiel mit dem Rat, dass Geduldete noch weniger Geld bekommen sollen. 135 Euro im Monat ist in ihren Augen zuviel. Vermutlich ist  allein der Stundensatz bei McKinsey wesentlich höher - nach Spiegel online können 678 Beratertage für die 1,8 Mio. Euro in Rechnung gestellt werden. Bei einem 8-Stunden-Tag wären das dann 343 Euro pro Stunde.

Einführende Referate von Monika Steinhauser (Münchner Flüchtlingsrat) und Dieter Müller JS (Jesuiten-Flüchtlingsdienst) gaben zu Beginn einen Überblick zur aktuellen Situation zum Thema Abschiebung.
Anschließend wurden in 2 Workshops die rechtlichen Aspekte wie auch die psychologischen Fragen und Probleme bei Abschiebung bzw. Abschiebungsandrohung sowohl für betroffene Geflüchtete wie auch für Helferinnen und Helfer bearbeitet. Dafür haben wir Juliane Scheer, Rechtsanwältin, und Anni Kammerländer (ehemals bei Refugio) als Referentinnen gewonnen.
Moderation: Marianne Seiler
 

Wow! Das war ganz klasse selbst organisiert. Yasin und Mojtaba haben ein Seminar für junge Leute mit Fluchtgeschichte organisiert. Sie wissen, welche Informationen nötig sind, um sich gut zurechtzufinden und einen erfolgreichen Weg einzuschlagen.

Anna und Ruzbeh antworteten auf alle Fragen. Mojtaba berichtete von seinem eigenen Weg zu einer erfolgreichen Ausbildung.

 

 

Jasmin und Farzane hatten ein Wochenende für und mit jungen Frauen organisiert. Was die Jungs können, das können die jungen Frauen auch! Es war eine Menge zu bedenken und zu planen. Von der Unterkunft, über das Programm bis hin zu einer guten Gruppe.

Das letzte Wochenende in den Sommerferien war richtig heiss und sonnig. So konnten alle Themen unter freiem Himmel bearbeitet werden. Junge Frauen haben Interesse daran, auch mal ohne die Jungs sich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Danach war schwimmen im See und Boot fahren angesagt. Und auch tanzen und Spass bei Sport und Spiel kam nicht zu kurz.

Es braucht schon etwas Übung in der Selbstorganisation. Partizipation soll kein Fremdwort bleiben - Jasmin und Farzane haben es toll umgesetzt und ihre Erfahrungen gemacht.

 
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